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Quelle: Youtube
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Das größte Land der Erde, so faszinierend und so, wie Sie es noch nie gesehen haben: aus der Vogelperspektive auf der Leinwand!
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Mit gewaltigen 17 Millionen Quadratkilometern Fläche reicht Russland von Europa nach Asien, von der Ostsee bis zum Pazifik. Elf Zeitzonen, ein Land – ein Film: RUSSLAND VON OBEN des preisgekrönten Dokumentarfilmer-Paars Petra Höfer & Freddie Röckenhaus zeigt menschenleere Landschaften und Millionenmetropolen, wilde Tiere, Wüsten, Wälder und Wasserfälle, begleitet die legendäre Transsibirische Eisenbahn von den Sümpfen Sibiriens über Nowosibirsk bis nach Wladiwostok, gewährt einen einzigartigen Blick auf den Baikalsee und das Wolgadelta, das größte Flussdelta Europas, in dem 10 Millionen Vögel überwintern.


Nach dem Kino- und TV-Erfolg von DEUTSCHLAND VON OBEN (2012) haben Petra Höfer & Freddie Röckenhaus mit ihrem Team und mit Hilfe der besten Luftbild-Spezialkameras das größte Land der Erde zum ersten Mal aus der Luft portraitiert. Nun können sich Kinobesucher*innen in RUSSLAND VON OBEN von spektakulären Aufnahmen in den Bann ziehen lassen, u.a. von den Gipfeln des Elbrus mit seinen 22 Gletschern, der Halbinsel Kamtschatka mit ihren 160 Vulkanen und unberührter Wildnis, sowie von der Polarinsel Wrangel, auf der so viele Eisbären geboren werden, wie an keinem anderen Ort der Erde.


Das Team von DEUTSCHLAND VON OBEN hat sich einer 50-mal größeren Herausforderung gestellt: RUSSLAND VON OBEN ist ein bildgewaltiger Rundflug über das größte Land der Erde, das sich von der Ostsee im Westen bis zur Behringstraße im Osten erstreckt und eine kaum fassbare Vielfalt natürlicher Schönheit und menschlicher Geschichten zu bieten hat. Dieses visuelle Abenteuer macht die beeindruckende Weite Russland spürbar und bringt sie als spektakuläres Landschaftsgemälde auf die Leinwand - ein faszinierendes Stadt-Land-Fluss-Gedicht über Landschaften, Tiere und Menschen Russlands.

Dreharbeiten
Für extrem entlegene Drehorte gibt es keine Anreisemöglichkeiten, keine Straßen, keine Hotels ...
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Regisseur Freddie Röckenhaus über die Dreharbeiten

Was waren die Herausforderungen bei der Herstellung dieses Films?

Die größte Herausforderung für die Filmcrew war schlicht die unglaubliche, immense Weite Russlands. Aber wir haben es geschafft - wir haben im Altai gedreht, entlang der Beringstraße, nur 80 Kilometer von Alaska entfernt, wir haben im Kaukasus gedreht, wo die politische Situation an einigen Grenzen nicht als völlig sicher gilt und die Behörden befürchteten, wir könnten Ziel einiger gewalttätiger, vielleicht sogar terroristischer Anschläge werden. Die Wrangel-Insel im Polarmeer oder Kolguev in der Barentssee sind mit keinem regulären Transportmittel erreichbar. Viele Orte im abgelegenen Russland sind nur durch Flugzeuge oder Hubschrauberdienste verbunden. Manchmal sind es 600 oder mehr Kilometer bis zum nächsten Flughafen, Bahnhof oder zumindest bis zu einem Feldweg. Bedenken mussten wir natürlich auch die Wetterbedingungen. Man könnte zum Beispiel annehmen, dass der Sommer die perfekte Jahreszeit wäre, um die Tierwelt im endlosen Sibirien zu filmen, aber dann hätten die Mückenschwärme während der Sommersaison die Objektive der Luftbildkameras verdreckt. Die Zeitfenster für bestimmte Aufnahmen waren also oft sehr eng, nicht nur durch Stürme und die Kälte, sondern auch durch die Lichtbedingungen. In einem großen Teil Russlands hätten Filmaufnahmen wegen des fehlenden Tageslichts in der Winterzeit keinen Sinn ergeben.


Wie schwierig war es, an die Drehorte zu gelangen?

Enorm aufwändig. Die gedrehten Locations haben zum allergrößten Teil gar keine touristische Infrastruktur. Allein ein Dreh auf der Arktis-Insel Wrangel kostete an die 100.000 Euro, um dort auch nur hinzukommen. Man braucht eine Spezialgenehmigung – wie in allen Grenzgebieten Russlands. Ganz Wrangel hat neun Zimmer für Wissenschaftler und Besucher, die nicht zur Inselbesatzung gehören. Sehr ähnlich ist die Situation mit vielen der extrem entlegenen Drehorte. Es gibt keine Anreisemöglichkeiten, keine Straßen, keine Hotels oder Fremdenzimmer – dafür aber ganz viel Wildnis. Wir haben uns zu 80 Prozent in Gegenden aufgehalten, die so entlegen sind, dass man dort mit normalen Verkehrsmitteln nicht hinkommt. Für unsere Hubschrauber haben wir teilweise den Sprit mit Hundeschlitten in Depots bringen lassen. In diesen Gegenden kann man keine Ferien machen. Tourismus in größerem Maßstab gibt es in Russland ausschließlich in Moskau, Petersburg oder in Sotschi am Schwarzen Meer.


Welche Landschaften haben Sie in Russland am meisten beeindruckt?

Kamtschatka ist atemberaubend schön. Nach den tiefsten Regionen des Amazonas ist dies vielleicht der wildeste Ort, an dem ich je gewesen bin. Und von all’ den Städten, die wir besucht haben, würde ich wahrscheinlich Kasan wählen. Obwohl Moskau und Sankt Petersburg natürlich auch besonders sind. Was einen persönlichen Lieblingsort betrifft, so ist das wahrscheinlich das Wolga-Delta, das im Sommer und Herbst Lebensraum für schätzungsweise 10 Millionen Vögel ist. Und wer kann schon den Eisbären und ihren Jungen auf der Wrangelinsel widerstehen, oder den Seelöwen auf der kleinen Insel Tiulenyi, in der Nähe von Sachalin, nicht weit weg von Japan? Auch die gesamte Küste des Ochotskischen Meeres, von Magadan bis zur Mündung des Amur, ist einfach nur wunderschön.

Fotos
Menschenleere Landschaften und Millionenmetropolen, wilde Tiere, Wüsten, Wälder und Wasserfälle ...
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Ab 27. Februar im Kino